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Farbverbindliche Proofs · Express-Versand · nach Fogra-Standard
Contract Proof mit Fogra-Prüfprotokoll – rechtlich verbindliche Farbreferenz.
Fachwissen

Contract Proof

Der Contract Proof ist nach ISO 12647-7 zertifiziert und rechtlich bindend. Was ihn vom normalen Proof unterscheidet und worauf Sie achten sollten.

Contract Proof mit Fogra-Prüfprotokoll – rechtlich verbindliche Farbreferenz.
Von Hirsch Printmedien·

Ein Contract Proof (Kontrakt-Proof) ist die höchste Qualitätsstufe eines Proofs. Er gilt als farbverbindliche Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Druckerei und definiert, wie das Druckergebnis farblich auszusehen hat. Weicht der spätere Druck signifikant vom Contract Proof ab, haben Sie eine belastbare Grundlage für Reklamationen.

Was macht einen Proof zum Contract Proof?

Nicht jeder Prüfdruck ist automatisch ein Contract Proof. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • ISO 12647-7 Konformität: Der Proof muss nach der internationalen Norm für Prüfdrucke erstellt werden
  • Fogra-Prüfprotokoll: Ein UGRA/Fogra-Medienkeil wird mitgedruckt und messtechnisch ausgewertet
  • Gültige Toleranzwerte: Die gemessenen Delta-E-Werte müssen innerhalb der Norm-Toleranzen liegen
  • Kalibriertes Proofsystem: Drucker, Tinten, Papier und Software müssen aufeinander abgestimmt sein

Rechtliche Bedeutung

Der Contract Proof ist in der Druckindustrie das anerkannte Instrument zur Farbvereinbarung. Wenn eine Druckerei einen Auftrag annimmt und ein freigegebener Contract Proof vorliegt, verpflichtet sie sich, das Druckergebnis innerhalb der definierten Toleranzen zu liefern. Ohne Contract Proof fehlt die verbindliche Farbreferenz — Reklamationen werden dann schwierig durchzusetzen.

Achten Sie beim Bestellen immer darauf, dass Ihr Proof mit einem gültigen Prüfprotokoll geliefert wird. Nur dann handelt es sich um einen echten Contract Proof.

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